Schemata und Modi, und was in einer Sitzung tatsächlich passiert

Zwei leere Stühle stehen schräg zueinander in einem hellen Raum mit schlichtem Boden

Wer den Begriff zum ersten Mal hört, hört meist zuerst von den Stühlen. Da werde mit mehreren Stühlen gearbeitet, es gehe um die Kindheit, und irgendwann rede man mit sich selbst. Das trifft ungefähr so gut zu wie die Aussage, in der Verhaltenstherapie fülle man Tabellen aus.

In der Sprechstunde kommt die Frage regelmäßig, meist nach einer Empfehlung aus dem Bekanntenkreis oder nach einer Reihe von Beiträgen im Netz. Was dabei fehlt, ist eine nüchterne Beschreibung: woher das Verfahren stammt, mit welchen Begriffen es arbeitet, wie eine Stunde abläuft und was über seine Wirksamkeit bekannt ist.

Genau das steht hier. Am Ende folgt keine Empfehlung, sondern eine Einordnung, denn welche Behandlung im Einzelfall angezeigt ist, entscheidet sich in der Diagnostik und nicht anhand eines Textes.

  • Herkunft: Weiterentwicklung kognitiv-verhaltenstherapeutischer Ansätze ab den neunziger Jahren
  • Zwei Grundbegriffe: Schema als überdauerndes Muster, Modus als aktueller Zustand
  • Arbeitsweisen: Gespräch, Stuhldialoge, Arbeit mit inneren Bildern, Verhaltensübungen
  • Dauer: in der Regel länger angelegt als eine störungsbezogene Kurzzeittherapie
  • Studienlage: am besten untersucht bei Persönlichkeitsstörungen, sonst dünner
  • Abrechnung: in Deutschland als Methode innerhalb eines anerkannten Verfahrens
  • Wichtig: dieser Text ersetzt keine Diagnostik und keine Beratung

Woher die Schematherapie kommt

Entwickelt wurde der Ansatz ab den neunziger Jahren, ausgehend von einer praktischen Beobachtung: Ein Teil der Patientinnen und Patienten kam mit den damals üblichen kognitiven Verfahren nicht weit genug, insbesondere Menschen mit lang bestehenden Mustern, die sich über viele Lebensbereiche zogen.

Als Antwort darauf wurden Elemente aus verschiedenen Richtungen zusammengeführt: kognitive und verhaltensbezogene Techniken, Erkenntnisse aus der Bindungsforschung, erlebnisorientierte Arbeitsformen wie der Stuhldialog und Begriffe aus der psychodynamischen Tradition.

Diese Zusammensetzung erklärt beides, die Anziehungskraft und die Kritik. Sie macht das Verfahren breit anwendbar und gleichzeitig schwer abzugrenzen, weil sich einzelne Bestandteile in anderen Verfahren ebenfalls finden. Einen Überblick über die Systematik bietet der Eintrag zur Schematherapie.

Was mit einem Schema gemeint ist

Ein Schema ist in diesem Modell ein überdauerndes Muster aus Erinnerungen, Gefühlen, Körperempfindungen und Annahmen über sich und andere. Es entsteht nach dieser Vorstellung früh, wenn zentrale Bedürfnisse über längere Zeit nicht ausreichend erfüllt werden.

Beschrieben wird eine feste Zahl solcher Muster, die in Gruppen geordnet sind. Sie tragen Namen wie Verlassenheit, Misstrauen, emotionale Entbehrung, Unzulänglichkeit oder unerbittliche Ansprüche. Diese Namen sind Arbeitsbegriffe und keine Diagnosen.

Genannt werden fünf Bereiche solcher Bedürfnisse: sichere Bindung, Selbständigkeit und Zutrauen, das Ausdrücken eigener Bedürfnisse und Gefühle, Freiraum für Spiel und Spontaneität sowie verlässliche Grenzen. Diese Aufzählung ist ein Modell und keine gemessene Größe; sie strukturiert die Arbeit und beansprucht nicht, das Aufwachsen vollständig zu beschreiben.

Wichtig für das Verständnis: Ein Schema ist kein Zustand, sondern eine Bereitschaft. Es ist nicht dauernd spürbar, sondern wird durch bestimmte Situationen ausgelöst, und in diesen Situationen fallen Wahrnehmung und Reaktion anders aus, als es die aktuelle Lage nahelegt.

Die fünf Gruppen im Überblick

Die Muster werden fünf Bereichen zugeordnet, die sich an unerfüllten Grundbedürfnissen orientieren. Diese Ordnung dient der Übersicht in der Diagnostik und wird in der Behandlung eher selten als Ganzes durchgesprochen.

  • Abgetrenntheit und Ablehnung: Muster rund um Sicherheit, Verlässlichkeit und Zugehörigkeit
  • Beeinträchtigung von Autonomie und Leistung: Muster rund um Selbständigkeit und Zutrauen
  • Beeinträchtigte Grenzen: Muster rund um Selbstkontrolle und Rücksicht
  • Fremdbezogenheit: Muster, bei denen die Bedürfnisse anderer regelmäßig vorgehen
  • Übermäßige Wachsamkeit und Gehemmtheit: Muster rund um Kontrolle, Pflicht und Fehlervermeidung

Erfasst wird das üblicherweise mit Fragebögen, ergänzt durch die Biografie und durch Beobachtungen aus den ersten Stunden. Ein Fragebogenergebnis allein trägt wenig; es liefert Hypothesen, die im Gespräch geprüft werden.

Was ein Modus ist

Ein Modus ist der Zustand, in dem sich jemand gerade befindet: die Kombination aus Gefühl, Denken und Verhalten in diesem Moment. Während ein Schema über Jahre stabil bleibt, wechselt der Modus im Lauf eines Tages, mitunter innerhalb einer Sitzung.

Der Begriff wurde eingeführt, weil die Arbeit mit Schemata bei Menschen mit stark wechselnden Zuständen an Grenzen stieß. Wer innerhalb einer Stunde zwischen Rückzug, Ärger und Anpassung wechselt, lässt sich mit einer Liste überdauernder Muster schlecht beschreiben.

Praktisch ist der Modus deshalb der Zugang. Er ist beobachtbar, er lässt sich benennen, während er auftritt, und er gibt der Arbeit einen Gegenstand, der im Raum ist und nicht nur in der Vorgeschichte.

Die vier Modusgruppen

Unterschieden werden vier Gruppen, die in der Praxis mit einfachen Namen benannt werden, häufig gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten festgelegt.

  • Kindmodi: Zustände mit intensiven Gefühlen, etwa verletzbar, ärgerlich oder impulsiv
  • Elternmodi: verinnerlichte fordernde oder strafende Stimmen, die sich gegen die eigene Person richten
  • Bewältigungsmodi: gewohnte Reaktionen, mit denen die belastenden Zustände vermieden oder ausgeglichen werden
  • Gesunder Erwachsener: der Zustand, in dem abgewogen, versorgt und begrenzt wird

Die Behandlung zielt darauf, den letztgenannten Zustand zu stärken, damit er in Situationen verfügbar ist, in denen bisher andere Modi übernommen haben. Das ist ein Vorgang über Monate und nicht das Ergebnis einer Einsicht.

Schema und Modus nebeneinander

Merkmal Schema Modus
Zeitlicher Charakter überdauernd, über Jahre stabil aktueller Zustand, wechselnd
Erfassung Fragebogen, Biografie Beobachtung in der Stunde
Zahl festgelegte Liste von Mustern wenige Gruppen, individuell benannt
Nutzen in der Arbeit Erklärung von Zusammenhängen Zugang zum aktuellen Erleben
Typische Frage Woher kennen Sie das? Wer ist gerade hier im Raum?

Beide Begriffe gehören zusammen. Das Schema erklärt, warum eine Situation eine so starke Reaktion auslöst; der Modus beschreibt, wie diese Reaktion konkret aussieht. In der Stunde wird meist mit dem Modus begonnen, weil er unmittelbar zugänglich ist.

Drei Formen der Bewältigung

Beschrieben werden drei Grundformen, mit denen Menschen auf ausgelöste Muster reagieren. Sie sind nicht Ausdruck von Schwäche, sondern zunächst wirksame Lösungen, die in einer bestimmten Lage sinnvoll waren.

Die erste ist das Erdulden: Das Muster wird bestätigt, indem Situationen gewählt werden, die dazu passen. Die zweite ist das Vermeiden: Situationen, Gefühle oder Menschen werden gemieden, häufig unbemerkt. Die dritte ist das Überkompensieren: Es wird das Gegenteil gezeigt, oft mit erheblichem Aufwand.

In der Behandlung ist diese Unterscheidung praktisch wichtig, weil sie erklärt, warum dasselbe zugrunde liegende Muster sehr unterschiedlich aussieht. Zwei Menschen mit vergleichbarer Vorgeschichte können nach außen kaum unterschiedlicher wirken.

Ebenso wichtig ist der Umgang damit in der Stunde. Bewältigungsformen werden nicht als Fehler behandelt, sondern zunächst gewürdigt: Sie waren einmal die beste verfügbare Lösung. Die Frage lautet nicht, warum jemand so reagiert, sondern was sie heute noch leistet und was sie inzwischen kostet.

Was der Begriff außerhalb der Praxis anrichtet

Die Begriffe des Verfahrens sind eingängig, und genau das ist ein Problem. Modusnamen wie strafender Elternmodus oder verletzbares Kind lassen sich leicht merken und werden im Netz verwendet, um sich selbst und andere zu beschreiben, meist ohne jede Diagnostik.

Zwei Fehlanwendungen begegnen mir regelmäßig. Die erste ist die Selbsteinordnung nach einem Fragebogen im Netz, verbunden mit dem Schluss, damit stehe die Ursache fest. Ein Fragebogenergebnis ist eine Hypothese und keine Feststellung, und es ersetzt die Prüfung im Gespräch nicht.

Die zweite ist die Verwendung gegenüber anderen: Angehörige oder Kollegen werden mit Modusnamen versehen und damit erklärt. Das beendet Gespräche, statt sie zu eröffnen, und es liegt außerhalb dessen, wofür die Begriffe gedacht sind. Sie sind Arbeitsmittel innerhalb einer Behandlung und keine Sprache für den Küchentisch.

Wie eine Behandlung aufgebaut ist

Am Anfang steht die Diagnostik: Anamnese, Fragebögen, das Erarbeiten eines gemeinsamen Bildes davon, welche Muster und Modi eine Rolle spielen und wie sie zusammenhängen. Dieser Teil dauert mehrere Stunden und endet mit einer Beschreibung, die beide Seiten teilen.

Es folgt die eigentliche Arbeitsphase, in der mit den Modi gearbeitet wird, mit Gesprächen, erlebnisorientierten Übungen und Aufgaben zwischen den Terminen. Diese Phase nimmt den größten Teil der Behandlungszeit ein.

Zwischen den Phasen wird der Plan überprüft und, wenn nötig, geändert. Das ist kein Zeichen für einen schlechten Verlauf, sondern gehört zum Vorgehen: Was in der Diagnostik als zentrales Muster erschien, verschiebt sich nach einigen Monaten regelmäßig, und die Beschreibung wird dann gemeinsam angepasst.

Den Abschluss bildet die Übertragung in den Alltag: Veränderungen im Verhalten, Umgang mit Rückfällen in alte Muster, Vorbereitung auf die Zeit nach der Behandlung. Wie der Weg zu einem Behandlungsplatz aussieht, beschreibt unser Beitrag über Angststörungen in seinem letzten Abschnitt.

Was in einer einzelnen Sitzung passiert

Kleine Uhr auf einem Beistelltisch neben einem Sessel in einem ruhigen Behandlungsraum
Timothy A. Gonsalves / CC BY-SA 4.0

Eine Stunde beginnt in der Regel mit einer kurzen Abstimmung: Wie war die Woche, was ist von der letzten Stunde geblieben, gibt es etwas Dringendes. Daraus wird ein Schwerpunkt für den Termin abgeleitet, meist eine konkrete Situation.

Anschließend wird diese Situation genau durchgegangen: was passiert ist, was im Körper spürbar war, welcher Zustand zu erkennen ist. An dieser Stelle fällt oft der Satz, mit dem in diesem Verfahren gearbeitet wird: Welcher Anteil war da gerade aktiv?

Der mittlere Teil enthält die Übung, häufig ein Stuhldialog oder eine Arbeit mit inneren Bildern. Zum Schluss folgt eine Rückschau von einigen Minuten: Was war eben schwierig, was nehmen Sie mit, wie geht es Ihnen jetzt. Dieser Abschluss ist kein Ritual, sondern gehört zur Sicherheit der Stunde.

Stuhldialoge und die Arbeit mit inneren Bildern

Beim Stuhldialog werden verschiedene Anteile auf verschiedene Plätze verteilt. Die Person wechselt zwischen den Plätzen und spricht jeweils aus dem entsprechenden Zustand. Der Sinn liegt in der Trennung: Zustände, die sonst gleichzeitig auftreten, werden nacheinander hörbar.

Bei der Arbeit mit inneren Bildern wird eine gegenwärtige belastende Situation aufgesucht und, wenn es passt, mit einer früheren verbunden. Anschließend wird das Bild verändert, indem etwas geschieht, was damals gefehlt hat. Das ist keine Umschreibung der Vergangenheit, sondern eine Übung im Erleben.

Beide Formen sind anstrengend und werden nicht in jeder Stunde eingesetzt. Sie setzen Vorbereitung voraus, eine tragfähige Arbeitsbeziehung und die Möglichkeit, jederzeit abzubrechen. Bei belastenden Vorerfahrungen gelten zusätzliche Vorsichtsregeln; dazu passt unser Text über Wege der Traumaverarbeitung.

Die Rolle der Beziehung in der Behandlung

Ein Merkmal des Verfahrens ist eine ausdrücklich aktive, zugewandte Haltung der behandelnden Person, die in der Fachsprache einen eigenen Namen trägt. Gemeint ist ein Umgang, der innerhalb klarer beruflicher Grenzen etwas anbietet, was in der Vorgeschichte gefehlt hat: Verlässlichkeit, Ernstnehmen, ein Gegenüber, das bleibt.

Grenzen gehören dazu und werden ausgesprochen. Das betrifft Erreichbarkeit, den Rahmen der Termine und die Rolle: Es handelt sich um eine berufliche Beziehung mit einem Auftrag und einem Ende, nicht um Freundschaft.

Für die Wahl einer Praxis ist das relevant. Wer mit dieser Arbeitsweise nicht zurechtkommt, sollte das ansprechen, und zwar früh. Passung ist kein weiches Kriterium, sondern eine Bedingung dafür, dass die erlebnisorientierten Teile überhaupt möglich sind.

Was über die Wirksamkeit bekannt ist

Gebundene Fachzeitschriften stehen dicht nebeneinander in einem Bibliotheksregal
Andrepach / CC BY-SA 4.0

Am besten untersucht ist die Anwendung bei Persönlichkeitsstörungen, insbesondere bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Dort liegen kontrollierte Untersuchungen vor, auch mit längeren Nachbeobachtungen, und die Ergebnisse fallen günstig aus.

Für andere Anwendungsbereiche ist die Lage dünner. Es gibt Studien zu depressiven Erkrankungen, Angststörungen und Essstörungen, häufig mit kleineren Stichproben, teilweise ohne aktive Vergleichsgruppe. Daraus lässt sich keine Überlegenheit gegenüber etablierten Verfahren ableiten.

Hinzu kommen zwei methodische Einschränkungen, die in diesem Feld allgemein gelten: Ein Teil der Untersuchungen stammt aus dem Umfeld der Entwickler, und Behandlungen lassen sich nicht verblinden. Das ist kein Einwand gegen das Verfahren, aber ein Grund, Aussagen über seine besondere Wirksamkeit vorsichtig zu lesen.

Für wen es in Frage kommt und wie abgerechnet wird

In Deutschland ist die Schematherapie kein eigenes Richtlinienverfahren. Sie wird als Methode innerhalb der Verhaltenstherapie angewandt, und die Abrechnung mit der gesetzlichen Krankenkasse läuft entsprechend über dieses Verfahren. Welche Verfahren anerkannt sind, legt der Gemeinsame Bundesausschuss fest.

Ob sie im Einzelfall angezeigt ist, entscheidet sich in der Diagnostik. Erwogen wird sie häufig bei lang bestehenden Mustern, die sich über mehrere Lebensbereiche ziehen, und bei Verläufen, in denen störungsbezogene Behandlungen nicht ausreichend getragen haben.

Wenn gedrückte Stimmung, Ängste, Antriebslosigkeit oder Hoffnungslosigkeit über mehrere Wochen anhalten und den Alltag beeinträchtigen, gehört das in eine hausärztliche oder psychotherapeutische Praxis; Termine vermitteln die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen unter 116 117. Bei Gedanken, sich das Leben zu nehmen, ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr, kostenfrei und anonym unter 0800 1110111 und 0800 1110222 erreichbar, bei akuter Gefahr gilt die 112.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine solche Behandlung?

Sie ist in der Regel länger angelegt als eine störungsbezogene Kurzzeittherapie und erstreckt sich häufig über ein Jahr oder mehr. Die genaue Zahl der Stunden hängt vom Bewilligungsrahmen des jeweiligen Verfahrens und vom Verlauf ab und wird im Behandlungsplan festgehalten.

Muss ich über meine Kindheit sprechen?

Die Vorgeschichte spielt eine Rolle, weil die Muster dort verortet werden. Wie ausführlich und wann, bestimmen Sie mit. Eine Voraussetzung ist ausdrücklich nicht, dass alles erzählt wird; gearbeitet wird an dem, was für die gegenwärtigen Schwierigkeiten Bedeutung hat.

Was, wenn mir die Arbeit mit den Stühlen unangenehm ist?

Sagen Sie es. Erlebnisorientierte Übungen sind ein Teil des Verfahrens und kein Zwang, und sie funktionieren ohnehin nur, wenn genug Sicherheit da ist. In der Praxis wird die Übung dann angepasst, verschoben oder durch eine andere Form ersetzt.

Ist das dasselbe wie Arbeit mit inneren Anteilen?

Verwandt, aber nicht identisch. Verschiedene Ansätze arbeiten mit der Vorstellung innerer Anteile, mit unterschiedlichen Begriffen und unterschiedlicher Herkunft. Die Modi in diesem Verfahren sind eng an ein bestimmtes Modell gebunden und in eine verhaltenstherapeutische Behandlung eingebettet.

Wie erkenne ich eine qualifizierte Praxis?

Fragen Sie im Erstgespräch nach der Grundausbildung, nach der zusätzlichen Fortbildung in dieser Methode und nach der Erfahrung mit Ihrem Anliegen. Eine klare Antwort auf diese drei Fragen ist ein besseres Kriterium als jede Selbstbeschreibung auf einer Internetseite.

Kann ich mit dem Modell allein arbeiten?

Zur Orientierung ja: Die Begriffe helfen manchen Menschen, wiederkehrende Zustände zu benennen. Die eigentliche Arbeit ist dagegen an eine Behandlung gebunden, weil die erlebnisorientierten Teile Begleitung voraussetzen. Wie sich Selbstannahme daneben entwickeln lässt, beschreibt unser Beitrag über den Weg zur Selbstakzeptanz.